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JB451 - JBoss Drools Drucken

Dieser Kurs wird normalerweise nur in englisch angeboten.

Der Kurs JBoss Rules ist auf Middleware Applikations-Entwickler und -Architekten ausgerichtet, die gar keine oder nur wenig Erfahrung mit der Rules-Technologie haben, die Regeln verwenden möchten, um die Business Logic ihrer Applikationen zu implementieren und die die Rules Engine in die Applikation integrieren möchten.

In dieser Schulung wird JBoss Drools 4.0 behandelt, einschließlich der verschiedenen Sprachen, die für die Erstellung von Business Rules verwendet werden können, das Business Rule Management-System, Forward Chaining und der RETE-Algorithmus, das Erstellen fortgeschrittener Regeln, Kontrolle der Ausführung, Ruleflow, Leistungserwägungen und Debugging.

Eckdaten

  • Seminarcode: JB451
  • Seminardauer: 2 Tage
  • Seminartermine: 18.-19.08.2008 (M); 30.-31.10.2008 (S); 11.-12.12.2008 (M)
  • Seminarort: München (M) oder Stuttgart (S)
  • Seminargebühr: 1560 € (zzgl. gesetzlicher MwSt.)
  • Kurssprache: Englisch, in Einzelfällen deutsch

Inhalte

  1. Einführung in JBoss Drools
  2. In diesem Modul werden Hintergrund und Geschichte von Rule Engines behandelt, was sie regeln, was eine Rule Engine tatsächlich ist und wofür sie benutzt werden. Die Wichtigkeit der deklarativen Programmierung wird dabei hervorgehoben. In diesem Modul werden darüber hinaus einige Schlüsselkonzepte wie Pattern Matching und Forward Chaining abgedeckt und es wird ein kurzer Überblick über die Leistungsmerkmale von JBoss Drool gegeben.
  3. Die Drools Rule Language
  4. In diesem Modul wird eine recht detaillierte Einführung in die Drools Rule Language einschließlich Constraints, Bindings, Conditional Elements usw. gegeben. Darüber hinaus wird eine Diskussion über die Drool-API geführt. Es wird eine kurze Praxisübung integriert, die den Teilnehmern Erfahrung in der Entwicklung und Ausführung einer Regel gibt und in der die Drools IDE präsentiert wird.
  5. Domain-spezifische Sprachen
  6. Nach Absolvieren dieses Moduls werden die Teilnehmer mit domainspezifischen Sprachen vertraut sein, die eine alternative Möglichkeit darstellen, Regeln zu erfassen. Eine der ersten Praxisübung ähnliche Übung wird durchgeführt, damit die Teilnehmer mit dem Erstellen von DSLs vertraut werden.
  7. Regelformate: Decision Tables
  8. Nach diesem Modul sind die Teilnehmer mit Decision Tables vertraut, die einen weiteren Weg darstellen, Regeln zu erfassen. Es wird ein den ersten beiden Praxisübungen ähnlicher Praxisteil durchgeführt, damit die Teilnehmer mit Decision Tables vertraut werden.
  9. BRMS
  10. In diesem Modul wird das Business Rules Management System (BRMS) vorgestellt, eine Kombination aus Regelablage und einer Web-GUI für das Entwickeln, Importieren, Verwalten und Einsetzen von Regeln. Das Modul schließt mit einer Praxisübung, in der Regeln unter Verwendung des BRMS Guided Rule Editors erstellt werden.
  11. Der RETE-Algorithmus
  12. In diesem Modul werden die Schlüsselkonzepte einer Forward Chaining Engine vorgestellt. Dazu gehört die Erläuterung eines nicht skalierbaren Basis-Interferenz-Algorithmus (linear) vor der Einführung in den RETE-Algorithmus. Es wird diskutiert, wie und wann ein RETE-Netzwerk erstellt wird und wie Facts durch das Netzwerk propagieren und in zu aktivierenden Regeln resultieren. Es wird eine Praxisübung durchgeführt, damit einige der Konzepte deutlicher werden.
  13. Advanced Rule Language
  14. In diesem Modul werden fortgeschrittene Merkmale der Drools Rule Language behandelt. Dazu gehören zusätzliche konditionale Elemente (From, Collect und Accumulate), die Verwendung des MVEL-Dialekts usw.
  15. Kontrolle der Ausführung
  16. In diesem Modul werden verschiedene Strategien für die Überwachung der Ausführung von Regeln diskutiert. Hierzu gehört die Ausführung von Salience, Agenda Groups und Control Facts.
  17. Ruleflow
  18. In diesem Modul wird eine wichtige Strategie für die Überwachung der Ausführung von Regeln diskutiert: Ruleflow. Mit Ruleflow kann der Autor die Abfolge der Ausführung von Regelgruppen unter Verwendung eines grafischen Designtools bestimmen. Es wird in diesem Modul eine Praxisübung durchgeführt, in der die Verwendung von Ruleflow demonstriert wird.
  19. Leistung und Debugging
  20. In diesem Modul werden verschiedene "Best Practices" für das Erstellen von Regeln mit besonderem Fokus auf Fälle, in denen Leistung von großer Wichtigkeit ist, dargestellt. Darüber hinaus wird der Drool IDE Debugger vorgestellt und die Nutzung von Ruleflow demonstriert.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Java-Kenntnisse
  • Erfahrung mit Eclipse

Zielgruppe

Java-Entwickler, Architekten