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In einer lang geplanten, konzertierten Aktion gelang der camunda GmbH, die für die Computation Systemhaus GmbH durchgeführte, systemunterstützte Optimierung sämtlicher Lagerprozesse im Warenwirtschaftssystem CCS. Diese Maßnahme war durch das erheblich gestiegene Versandvolumen des Online-Shops mad-moxx und diverse geplante Erweiterungen notwendig geworden. Technisch wurde mit dem Update auch die aktuellste Version 3.2 der Open Source BPM-Engine JBoss jBPM eingebunden. Dabei wurde Code des von camunda in einem eigenen Open Source Projekt entwickelten „camunda toolkit for jBPM“ in den jBPM Kern committed und das toolkit grundlegend überabeitet. Als große Neuerung kam mit der neuen CCS-Version auch das eigen entwickelte GUI Framework „Scruffy“ zum Einsatz, welche ein einheitliches Look & Feel der gesamten Java Swing Oberfläche sicherstellt und zudem die Entwicklung neuer Oberflächenkomponenten deutlich vereinfacht. Scruffy steht im Rahmen der „camunda commons“ auch Open Source zur Verfügung.
Den Anforderungen einer reibungslosen Umstellungsphase ohne störende Auswirkungen auf das Tagesgeschäft konnte man gerecht werden, indem durch umfangreiche Simulationen in CCS-Testumgebungen, Störungen durch den innerbetrieblichen Optimierungsprozess antizipiert und somit bei der Durchführung verhindert werden konnten.
Systemgesteuerte Picklistengenerierung für Produktions- und Auftragskommissionierung, optimierte, ergonomische Lagerplätze und -wege, sowie Warenzugriff nach dem FIFO-Prinzip ermöglichen erheblich verkürzte Versandzeiten, bessere Lagerplatzausnutzung und eine effizientere RMA-Abwicklung.
Computation-Geschäftsführer Oliver Fischer und Bernd Rücker, CCS-Projektleiter und camunda-Geschäftsführer dankten allen Beteiligten für ihre aktive Mithilfe. "Vielen Dank an alle und Willkommen in der CCS 1.6 Zeit", so Rücker in einer Rundmail an alle Mitarbeiter. |